Sprechstörungen

Phonetische Störungen (Therapie ab dem 4. Lebensjahr)

Kinder mit einer Phonetischen Störung zeigen Lautfehlbildungen (z.B.: lispeln), oder sie können einen bestimmten Laute nicht produzieren. In der logopädischen Therapie wird der betroffene Laut phonetisch angebahnt und mit dem Kind geübt. Teilweise zeigen Kinder mit einer phonetischen Störung zusätzlich eine Myofunktionelle Störung (eingeschränkte Lippen-, Zunge- und Wangenmuskulatur). Diese Myofunktionelle Störung wird dann parallel zur phonetischen Therapie behandelt. 

In unserer Praxis angewandte Therapiemethode: Therapie nach Van Riper

 

Verbale Entwicklungsdyspraxie/Kindliche Sprechapraxie (Therapie ab dem 2. Lebensjahr)

Die kindliche Sprechapraxie ist eine Sprechstörung bei der die willentliche Planung des Sprechablaufs auffällig ist. Dadurch kann es zu Beeinträchtigungen zielgerichteter Bewegungen der Sprechorgane und artikulatorischen Auffälligkeiten mit eingeschränkter Verständlichkeit kommen. Abzugrenzen ist die kindliche Sprechapraxie von phonetischen und phonologischen Störungen (siehe "Sprache").

In unserer Praxis angewandte Therapiemethode: VEDiT (Schulte-Mäter), TAKTKIN (Birner-Janusch)

 

Stottern (Therapie ab dem 3. Lebensjahr)

Stottern ist eine Sprechstörung, bei der es zu unfreiwilligen Wiederholungen von Lauten, Silben und Wörtern, Dehnungen und Blockierungen kommen kann. Zusätzlich zu diesen Kernsymptomen können individuelle Begleitsymptome auftreten. Zum Beispiel kann es zu mimischen und gestischen Mitbewegungen, zusätzlichem Floskelgebrauch und Vermeiden von Sprechsituationen kommen. Abzugrenzen von "echtem" Stottern sind physiologische Unflüssigkeiten, die in der normalen sprachlichen Entwicklung im Alter von 2 - 5 Jahren auftreten können. Bei physiologischen Unflüssigkeiten kommt es zu Ganzwortwiederholungen, die keiner logopädischen Therapie bedürfen, da sie selbstständig überwunden werden. Wir empfehlen eine logopädische Diagnostik, um abzuklären, ob "echtes" Stottern oder physiologische Unflüssigkeiten vorliegen.

In unserer Praxis angewandte Therapiemethoden: Lidcombe (Lattermann), MINI-KIDS, KIDS und Schul-KIDS (Sandrieser und Schneider)

 

Poltern (Therapie ab dem 5. Lebensjahr)

Unter Poltern versteht man eine Sprechstörung, bei der es zu erhöhtem Sprechtempo und phonetischen Auffälligkeiten (z.B. Lautauslassungen) kommt. Zusätzlich kann es zu Unflüssigkeiten, Schwierigkeiten in der Kommunikation, der auditiven Wahrnehmung und Verarbeitung sowie der Aufmerksamkeit kommen. Abzugrenzen von Poltern ist das Stottern, die Wortfindungsstörung (siehe "Sprache") und die auditive Wahrnehmungs- und Verarbeitungsstörung (siehe "Sprache").

In unserer Praxis angewandte Therapiemethode: Therapie (Sick), (Lauer)

Weitere Störungsbilder: Sprache - Stimme - Schlucken - Hören

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Dezember 2016 - Praxis für Logopädie - Viola Lingenfelder